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Time goes by

Die Zeit fliegt und genau das stellen wir alle heutzutage immer mehr fest. Je älter wir werden, umso schneller kommt es uns vor. Anlässlich des 22. Geburtstages von Sabath Media am 20. März erinnere ich mich noch gut, als ich 1995 auf das Gewerbeamt in Kandel gegangen bin, um meine Werbeagentur anzumelden. Schon damals war mein Credo: „Was immer du tun willst, das schaffst du auch“. Mein Traum war schon immer gewesen, die „Welt“ zu verändern, die Unternehmen und die Menschen darin. In den letzten 22 Jahren habe ich viele Unternehmen, Menschen und Mitarbeiter begleitet und sehe, dass wir uns so oft das Leben selbst schwer machen.

Wir sind alle auf der Suche. Aber wonach suchen wir denn eigentlich? Dem perfekten Job, der richtigen Partnerschaft oder etwas allgemeiner gesagt Glück, Befriedigung und Zufriedenheit im Leben? Im Arbeitsumfeld äußert sich das meistens im Materiellen, in Statussymbolen oder in einem guten Verdienst. Immer wieder suchen wir das Glück im außen – und in anderen. Unser Denkapparat lässt uns in dem Glauben, dass die perfekte Beziehung uns Glück schenkt. Oder es wird über die Kinder kompensiert, was man selbst jahrelang verpasst und nicht erreicht hat. Ich habe die feste Überzeugung, dass eine konsequente Veränderung in unserem Denken und Handeln das Finden unseres persönlichen Glücks beschleunigt.

Wir alle kennen den Satz aus der Bibel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Doch wie sollen wir unseren Nächsten lieben, wenn wir uns selbst gegenüber keine Liebe empfinden? Wenn wir selbst immer wieder mit uns hadern, uns negative Gedanken quälen und wir uns permanent an anderen orientieren, die vermeintlich besser sind als wir? In den vielen Unternehmen, auch in meinem sehe ich, dass die Menschen geprägt sind von Angst und Überforderung – und doch streben alle in ihrem Leben nach Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. Doch viele ohne sich je selbst wirklich kennengelernt zu haben.

Aus diesem Grund sehe ich meinen Weg die letzten 22 Jahre nicht nur als Begleitung für andere Unternehmen in der Medienwelt. Sondern ich habe immer den Glauben daran gehabt, dass die Menschen in den Unternehmen neue Kreativität, neue Ideen und Vitalität entfalten können. Dies ist meine Aufgabe, schon immer. Somit sehe ich uns als Vorreiter in einer Medienwelt, die geprägt ist von Überanstrengung, Überforderung und Angst den nächsten Auftrag nicht zu bekommen. Wir lassen Angst, Überanstrengung und Überforderung nicht mehr zu, denn die Arbeit wird sich auch in Zukunft immer mehr mit unserem Privatleben vermischen. Die Grenzen verlaufen nicht mehr so hart wie früher, Homeoffice, größere Erreichbarkeit und unser Verstand, der oft noch nach Feierabend über einen Auftrag nachdenkt, lassen dies oft gar nicht zu. Deshalb ist es für mich wichtig eine Arbeitsatmosphäre für unsere Kunden wie auch für die Mitarbeiter zu schaffen, die auf einer tiefen Beziehung aufbaut. Denn das ist die Voraussetzung für ein Arbeiten das uns Freude bereitet und in dem wir einen Sinn erkennen. Wer sich weiterentwickeln will, muss in Beziehungen denken und in Beziehungsfähigkeit investieren. Nur so können wir alle miteinander und aneinander wachsen und unser Potential zum Wohle der Welt entfalten.

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