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Wie Sprachassistenten und Co. unser Leben verändern

Smart Home ist mittlerweile kein futuristisches Wunschdenken mehr – die Digitalisierung und Industrialisierung 4.0 haben sich längst in unseren Köpfen und unseren täglichen Handlungen manifestiert. Was vor zehn Jahren noch undenkbar schien, ist heute Realität.

Digitale Sprachassistenten – Fluch oder Segen?

Die einen sind sich sicher: Diese Technik katapultiert unsere Lebensqualität auf ein neues Level. Die anderen dagegen sind skeptisch: Wir Menschen werden immer fauler und verdummen sogar durch die Sprachassistenten. Böse Zungen behaupten sogar, dass die Sprachassistenten das Intelligenteste in einer Wohnung sind – danach folgen Mikrowellen, Dosenöffner und dann die Bewohner.
In gewisser Weise haben beide Seiten recht. Es ist jedoch unumstößlich, dass die Digitalisierung sich immer weiter entwickeln wird.

Informationen, Musik Nachrichten, Wettervorhersagen, Regulierung von Smart Home Techniken – mittlerweile kann das gesamten Haus mit seinen ganzen Abläufen über die menschliche Stimme gesteuert werden. Wir müssen keinen Finger mehr rühren.

„Alexa, wie viele Teelöffel sind 10 Milliliter?“ (Amazon Echo)

„Siri, spiel meine Samstag-Playlist.“ (Apple)

„Cortana, setze Radiergummis auf meine Einkaufsliste.“ (Microsoft)

„Bixby, bestell mir ein Taxi.“ (Samsung)

„Google, mach das Wohnzimmerlicht an.“ (Google Assistant)

Die verbale Steuerung macht fast alles möglich – doch für die Zukunft wird schon an weiteren Neuheiten gebastelt. Bald soll es möglich sein, dass die Assistenten durch Mimik und Gestik gesteuert werden können.

Das Auto der Zukunft schon heute 

Alexa ist momentan der Marktführer in Sachen Sprachassistenten. Nicht verwunderlich, dass mittlerweile auch Weltkonzerne aus anderen Branchen Zusammenarbeiten mit Alexa anstreben. Der neuste Hit ist mit BMW gelandet. Alexa kann mit BMW Connected verknüpft werden. So wird es unter anderem möglich sein, die Klimaanlage im Voraus anzuschalten, den Ladezustand der Batterie zu überprüfen, zu erfahren, wann man zur nächsten Reise aufbrechen muss. Zudem ist es möglich ausgewählte Befehle und Fragen zu versenden: Ist mein BMW verriegelt? Sind meine Fenster geschlossen? Ist mein Schiebedach geschlossen? Entriegel mein Auto!

Oder aber auch während du im Auto sitzt: „Alexa, bestell mir eine Pizza.“ Alexa bestellt dir also eine Pizza und leitet dich durch das angeschlossene Navigationssystem zu dem Italiener, bei dem du deine Pizza abholen kannst. Natürlich ohne einen Umweg zu fahren, denn das Restaurant liegt auf deiner Strecke, da das Reiseziel vorher schon festgelegt wurde. Natürlich können nur Pizzerien ausgewählt werden, die mit Amazon Echo einen Vertrag haben – ein immenser Vorteil für diese. Alle anderen Pizzerien entgehen so wichtige Verkäufe.

Per Knopfdruck zum Wunschartikel

Doch nicht nur die Sprachassistenten erleichtern uns das Leben. Wer nicht dauernd im Dialog mit Alexa und Co. stehen möchte, trotzdem nicht auf die Vorteile der Digitalisierung verzichten möchte, der kann langsam anfangen: mit den Amazon Dash-Buttons. Das Wort alleine sagt jetzt nicht viel aus – aber setz mal ein anderes Wort mit vorne dran. Heineken Dash Button, Senseo Dash Button, Nivea Dash Button oder Ariel Dash Button. Und was genau macht man mit diesen Buttons. Ganz einfach. Nehmen wir den Ariel Dash Button. Nach dem Kauf bei Amazon kann dieser Button an der Waschmaschine angebracht werden. Jedes Mal, wenn du merkst, dass dein Waschmittel zur Neige geht, drückst auf den Knopf. Ergebnis: dein Ariel Paket steht am nächsten Tag vor der Tür. Genau so funktioniert es mit den anderen Buttons. Keine Einkaufsliste mehr schreiben oder sich ärgern, dass man mal wieder beim letzten Einkauf die Hälfe vergessen hat – einfach den Knopf drücken und schon ist das fehlende Mittel da.

Der Verlierer der Industrialisierung 4.0 

Durch die technischen Neuerungen wird eines jedoch in den kommenden Jahren verschwinden: die Apps. Die Sprachassistenten sind sozusagen eine „All-in-one-Lösung“ – die Aps wird demnach bald niemand mehr brauchen. Das Smartphone soll nur noch über die Assistenten gesteuert werden.

Schlechte Witz? Endlich nicht mehr unsere Aufgabe!

Kurze Anmerkung: So hat es sich wirklich abgespielt!
Zum Abschluss noch einen Witz vom humorvollen Google Assistant:

„Erzähl mir einen Witz! – Was ist braun und läuft durch den Wald? Brotkäppchen. – Noch einen! – Was essen Roboter am liebsten zu Guacamole? – Computerchips.“

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