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Die Basis jedes Unternehmens ist Vertrauen

Bettina Sabath wird oft gefragt: Was ist wirklich wichtig in einem Unternehmen? Wie schafft ein Unternehmer ein angenehmes Arbeitsklima? Ganz klar, es ist Vertrauen. Schließlich müssen wir uns alle aufeinander verlassen können. Das ist nicht nur in Unternehmen wichtig, sondern auch in unserer Gesellschaft. Wir vertrauen jeden Tag Menschen. Wir kennen sie nicht und doch müssen wir ihnen vertrauen. Zum Beispiel vertrauen wir dem Taxifahrer an der Ecke, dass er uns zum nächsten Meeting bringt. Als Fahrradfahrer im Straßenverkehr, dass die Autofahrer auf uns achten. Warum ist es dann so schwer, Leuten die wir besser kennen, zu vertrauen?

Kontrolle ist nicht alles

Als Führungskraft ist Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern Gift für das Arbeitsklima. Aber auch in der umgekehrten Situation – Mitarbeiter empfindet Misstrauen gegenüber dem Arbeitgeber – ist es kontraproduktiv. Es verpestet regelrecht das Arbeitsklima. Die Mitarbeiter identifizieren sich nur schwer bis gar nicht mit dem Arbeitgeber und ihrer Arbeit. Wenn wir unseren Mitarbeiter aber Handlungsbedarf und Spielraum geben, können sie sich viel mehr einbringen und die Beiträge können sich nur verbessern. Die Mitarbeiter werden eine gewisse Eigeninitiative entwickeln – davon kann jedes Unternehmen nur profitieren. So wird es weit mehr als nur Dienst nach Vorschrift und das Betriebsklima steigert sich enorm. Vertrauensvolle Beziehungen sind in dieser Hinsicht sehr wichtig, denn nur so können die Mitarbeiter hinter ihren Führungskräften stehen und sind bereit diesen zu folgen. Hier spielt natürlich Offenheit und Ehrlichkeit eine wichtige Rolle. So können Fehler auch besser verziehen werden und unbequeme Maßnahmen werden schneller akzeptiert.

Die Basis von Erfolg

Die Führungskraft muss nicht automatisch der Vertrauensgeber sein. Trotzdem ist es hilfreich, wenn sie den ersten Schritt macht. Es handelt sich jedoch mehr um ein wechselseitiges Verhältnis. Natürlich ist es gar nicht so leicht, einer Person einfach zu vertrauen – vielen bereitet das Unbehagen. So ein Schritt erfordert eine große Portion Mut, Selbstbewusstsein und ein gewisses Händchen für Menschen und ihre Bedürfnisse. Lassen wir uns aber darauf ein, werden wir auch Vertrauen ernten. Leider müssen wir auch das Risiko eingehen, dass unser Vertrauen missbraucht wird. Doch das sollte uns nicht daran hindern Vertrauen zu schenken. Du wirst dafür auch im Gegenzug Vertrauen geschenkt bekommen.

Vertrauen zahlt sich auch nicht nur nach Innen aus, es wird sich automatisch nach Außen tragen. „In meinen Unternehmensseminaren sehe ich immer hautnah, wie sich Teams festigen und die Arbeitsleistung beflügelt wird. Deshalb ist es für mich enorm wichtig Seminare, seien es Azubitrainings oder auch Teamtrainings, zu halten, denn Zusammenhalt und Vertrauen ist einfach das A und O. Genau das spiegelt sich nämlich auch nach außen und wird deine Kunden begeistern“, erklärt Bettina Sabath.

Vertrauen ist nicht immer positiv

Es in der Vertrauensbildung entscheidend wie ein Mensch mit unangenehmen Themen umgeht. Wenn ein Mitarbeiter weiß, er wird ein vereinbartes Ziel nicht erreichen, es aber lieber aussitzt und dem Chef das erst am besagten Termin sagt, hat er das Vertrauen seines Vorgesetzten missbraucht. Denn dann ist es viel schwieriger für die Führungskraft zu reagieren, vor allem wenn es mit Kundenkontakt zu tun hat. Genau so ist es aber auch anders herum. Ein Mitarbeiter wird sich betrogen fühlen, wenn er seine Kritik erst mit der Kündigung bekommt.

Alle an einem Strang

Am aller wichtigsten in einer Unternehmenskultur ist natürlich, dass wirklich alle, bis auf die letzte Person, an einen Strang ziehen und sich gegenseitig vertrauen und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Dazu gehören eben auch die unangenehmen Sachen anzusprechen und sich mit diesen auseinanderzusetzten. Schließlich möchten wir alle wissen, wo wir stehen und nur so können wir einander Vertrauen schenken. Gemeinsames Vertrauen macht ein Unternehmen nur stärker.

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