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Die Wahrheit über die Millennials

Vorweg, um den folgenden Blogeintrag ein wenig zu vereinfachen, eine kurze Einordnung:  Den Grundstein legten die Babyboomer, welche in den 50er / 60er Jahren das Licht der Welt erblickten. Ihnen dicht auf den Fersen, die Generation X. Und dann, 1980 bis 2000, kam die Sternstunde der Generation Y, der Digital Natives, oder auch ganz einfach: der Millennials. Aktuell auf dem Vormarsch befindet sich die Gen Z.

Drei Namen für eine Generation denkst du jetzt? Ja, da sieht man mal wieder, wie kompliziert die Millennials doch sind. Hierfür gibt es allerdings mehrere Gründe. Der Titel „Digital Natives“ leitet sich aus der hohen Technikaffinität ab, welche diese Generation an den Tag legt. Im Gegensatz zu den vorangehenden Generationen führt die fortschreitende Digitalisierung hier nicht zu Problemen, ganz im Gegenteil: Social Media war niemals so beliebt! Schon von klein auf ist der Umgang mit Mobiltelefonen und Co. reine Routine. Von viel größerer Bedeutung scheint mir hier aber die Erklärung des Buchstaben Y. Alphabetisch geordnete Generationen, kein Hexenwerk. Aber nein, da steckt viel mehr dahinter. Hier wird Bezug auf das englische Wörtchen „why“ genommen, zu deutsch „warum“.  Millennials: die Generation des Nach- und Hinterfragens, um es mal auf den Punkt zu bringen.

Aber warum ist das alles so wichtig?

Keiner anderen Geburtskohorte werden so viele verschiedenen Eigenschaften, Werte und Normen zugeschrieben, keine wurde so verstärkt erforscht. Bestimmte Charakteristiken sind aber nicht von der Hand zu weisen. Den, und ja, ich pauschalisiere das hier bewusst, Millennial erkennt man zunächst wohl am besten an seiner Leistungsorientiertheit. Eine gute schulische Ausbildung und späterer Erfolg im Job stehen hoch im Kurs. Kontrovers dazu: gibt es wohl kaum eine Generation, der eine ausgeglichene Work-Life-Balance so enorm wichtig ist. Verwirrend? Ja ich weiß.

Hier ein paar Fakten (die mögen Millennials übrigens auch) – kurz und knapp, die wichtigsten Merkmale, welche den sogenannten Millennial wohl am besten beschreiben:

> Starker Wunsch nach Selbstbestimmung

> Zielstrebig und nach „oben“ orientiert

> Selbstbewusst, aber gleichzeitig sich selbst und seine Umwelt ständig hinterfragend

> Ablehnung von Hierarchien

> Starkes Bedürfnis nach Lob und Wertschätzung

> Flexibilität und Anpassungsbereitschaft

Millennials am Arbeitsplatz

Aufgrund der für die Generation Y charakteristischen Eigenschaften und Merkmale bedarf es auch am Arbeitsplatz einiger Umstellungen. Um langfristig gesehen erfolgreich mit Millennials zusammenzuarbeiten, solltest du als Arbeitgeber auf deren Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Diese sind allerdings nicht monetärer Art, sondern beziehen sich auf folgende vier Schlagwörter: Motivieren, Coachen, Belohnen, Lernen. Ein großer Vorteil für dich als Arbeitgeber ergibt sich aus der Neigung zu digitalen Hilfsmitteln –  so lassen sich bedenkenlos neue technische Innovationen in den Arbeitsalltag integrieren. Bei der richtigen Förderung sind Millennials arbeitswillige, motivierte Team-Player. Zwischenmenschlicher Kontakt ist hierbei jedoch unabdingbar! Nie war die Atmosphäre am Arbeitsplatz so prägend und substanziell, Arbeitsumfeld und Privates selten so vermischt. Keiner anderen Generation ist Wertschätzung und Respekt im Job so enorm wichtig. Bei falscher Führung aber, kann dies schnell ins Gegenteil umschlagen und demotivierend wirken. Ist das der Fall, zögern Millennials selten und verlassen die Organisation für eine neue, bessere Möglichkeit. Passt man sich allerdings der jungen Arbeitnehmergeneration an und beachtet den ein oder anderen Tipp, sind die Millennials ein wertvoller Gewinn für jedes Unternehmen!

Auch bei uns arbeitet die Generation Y – sie bringt auf jeden Fall viel Schwung in das Unternehmen. Technischen Neuerungen? Die sind der Renner bei denen, das kann ich versprechen. Ob Slack, Asana, Bildbearbeitungsprogramme oder Social Media – die sind immer ganz vorne dabei. Doch ich kann immer wieder nur betonen: die Mischung macht es! Das liebe ich an Sabath Media – hier gibt es nicht DAS richtige Alter. Jeder wird hier so genommen wie er ist. Genau diese bunte Mischung macht uns aus. Das lieben wir. Das liebe ich. Besser kann es nicht sein!

Was ist dran, an dem Mythos Millennial?

Wogegen ich oben im Blogbeitrag mit Absicht pauschalisiert habe, revidiere ich das ganze jetzt noch einmal. Offensichtlich gibt es eine ganze Menge Meinungen, Wertungen und subjektive Beschreibungen für die Millennials. Selbsterklärend, wie das auch sonst so ist mit den Klischees, lässt sich nichts davon verallgemeinern. Auch werden die Grenzen zwischen den Generationen und Jahrgängen immer fließender, sodass eine gewisse Konkretisierung immer mehr hinfällig wird. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch: In alldem steckt etwas Wahres und wir können somit gespannt sein, wie sich die sagenumwobene Generation der Millennials, oder Gen Y, weiterentwickelt.

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