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In 6 Schritten zum erfolgreichen Employer Branding

Employer Branding – die Arbeitgebermarkenbildung. Kurz gesagt, handelt es sich darum, wie sich ein Unternehmen als Arbeitgeber präsentierte, wie es kommuniziert und wie es agiert. Dabei spielen, je nach Größe des Unternehmens, verschiedene Abteilungen eine essentielle Rolle: Personalabteilung, Marketing und die Kommunikationsabteilung arbeiten hier zusammen. Viele Organisationen lagern solche Aufgabe aus und übergeben sie an Werbeagenturen.

Was ist nun also das Ziel von Employer Branding? Die Arbeitgebermarke soll in den Köpfen der wichtigen Zielgruppen etabliert werden und mit einem festen Vorstellungsbild verknüpft sein. Laut Great Place to Work gibt es fünf Dimensionen, die angesteuert werden sollten: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung. Hört sich eigentlich gar nicht so schwierig an. Aber wie wir das aus dem Leben kennen, ist das oft ein Trugschluss – und wir verraten schon mal eines: Das ist bei diesem Thema genauso. Doch wie genau geht dieser Prozess eigentlich vonstatten? Wir von Sabath Media geben dir einen Überblick, über die wichtigsten Schritte, die du im Employer Branding zu beachten hast:

1. Kenne deine Zielgruppe

Du möchtest eine Botschaft an deine Zielgruppe herantragen. Diese Botschaft muss kommunikativ passgenau auf die anvisierte Gruppe abgestimmt sein. Bedenke zudem: auch wenn deine Zielgruppe primär neue Arbeitnehmer anpeilt – erfolgreiches Employer Branding beginnt IN deinem Unternehmen. Denn auch deine jetzigen Mitarbeiter tragen zu deiner Arbeitgeberattraktivität bei. Sie transportieren ihre Meinung zum Arbeitsplatz nach außen. Behalte das im Kopf! Doch nun zu einem Beispiel: Ein Krankenhaus sucht händeringend nach Assistenzärzten. Kenne deine Zielgruppe: Medizinstudenten in den Abschlusssemestern! Das Krankenhaus wirbt mit Anzeigen in gedruckten Zeitungen. Frage: Wird dieses Krankenhaus die potentiellen Assistenzärzte erreichen? Unser Antwort – nein. Es heißt nicht umsonst, kenne deine Zielgruppe und passe dich ihren Bedürfnissen an. By the way – in diesem Fall würde sich wohl eher eine Online Anzeige für das Krankenhaus lohnen.

 

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2. Kenne die Rahmenbedienungen am Markt

Du musst Bescheid wissen, um welche Themen es sich in deiner Branche gerade dreht. Welche Probleme bestimmen den Markt? Nehmen wir wieder unser Beispiel des Krankenhauses. Probleme könnten hier der akute Fachkräftemangel bei den zu besetzenden Arztstellen sein. Das hat unter anderem mit dem demographischen Wandel zu tun. Es kommen immer weniger junge Menschen nach, sprich immer weniger Medizinstudenten und somit weniger potentielle Ärzte. Doch auch die Urbanisierung macht sich bemerkbar – Krankenhäuser auf dem Land haben es deutlich schwerer junge Menschen für ihre Klinik zu begeistern, als Kliniken in großen und aufregenden Metropolen.

 

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3. Kenne deine Konkurrenz

Schau auch mal bei deiner Konkurrenz vorbei. Was treibt sie online, offline und im F2F-Kontakt? Was kannst du für dein Unternehmen übernehmen, was solltest du lieber lassen? Viel Recherchearbeit, aber sie macht sich bezahlt. Suche dir also das Beste aus allem zusammen und notiere es dir. Du wirst es brauchen. Schauen auch nicht nur in deiner Branche – auch in anderen Wirtschaftszweigen kannst du tolle Ideen für einen Ansatz finden und ihn auf dein Unternehmen ummünzen.

 

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4. Kenne dich selbst – ermittel den Status Quo

Nun geht es in deine vier Wände. Durch gezieltes Nachforschen musst du herausfinden, was dich als Unternehmen von anderen hervorhebt. Dein USP. Im Employer Branding der EVP (Employer Branding Proposition). Welche Vorteile haben Arbeitnehmer bei dir? Wie kommunizierst du momentan? Kommunizierst du überhaupt? Im Falle unseres Krankenhauses wäre zum Beispiel ein toller Aspekt für die Assistenzärzte, dass sie während ihre fünfjährige Facharztausbildung das Klinikum nicht wechseln müssen, da alle Bausteine in einem Krankenhaus gelehrt werden können. Das ist oft unüblich.

 

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5. Baue eine Strategie auf – intern und extern

Du hast nun alles abgecheckt: Du kennst deine Zielgruppe, du kennst die Rahmenbedingungen auf dem Markt, du weißt, was die Konkurrenz so treibt und wie dein Status Quo ist. Baue nun eine Leitidee und ein Strategie auf – nehme interne und externe Zielgruppe mit in das Boot. Basierend auf deiner Recherche haben sich auch schon mögliche Wege klar hervorgehoben. Wenn du genug Zeit hast, lohnt es sich auch immer eine Fokusgruppenbefragung durchzuführen. Hier bekommst du massig wertvollen Inhalt.
Überlege dir, welche Kommunikationsinstrumente du für die Umsetzung deiner Strategie nutzen möchtest. Der Fokus bleibt auf der Zielgruppe – junge Menschen sind online affiner als die älteren Semester. Beachte aber auch, welche Instrumente deine Botschaft am besten transportieren. Nur weil Snapchat bei der jüngeren Generation beliebt ist, heißt das nicht, dass du nun für dich als Arbeitgeber hier die Werbetrommel schlagen sollst. Viele Unternehmen starten mit einer Karrierewebsite – das ist ein guter Anfang.

 

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6. Setzen deine Strategie um

Du hast jetzt ein ganzheitliches Konzept. Alles folgt einem roten Faden. Nun setze es auch um! Warte nicht ab, denn sonst war die viele Zeit und die harte Arbeit umsonst. Deswegen: Mach es einfach!

 

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