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Welcher Social-Media-Kanal passt zu deinem Unternehmen?

Social Media ist mittlerweile ein etabliertes Thema in der Unternehmenskommunikation. Trotzdem sind viele Unternehmen immer noch unsicher und hinken hinterher: Springen wir auf den Zug auf und lassen uns von der Flutwelle Social Media tragen oder lassen wir es lieber sein? Es ist jedoch klar erkenntlich, dass die so immens wichtigen Zielgruppen in den sozialen Medien vertreten sind – und das in einer sehr hohen Zahl. Für Unternehmen, die die Entscheidung treffen, sich endlich auch in den sozialen Medien zu tummeln, kommt dann eine Frage auf: Welche Plattform ist denn jetzt für mein Unternehmen die richtige?

Hier bekommst du einmal die wichtigsten Social-Media-Kanäle im Überblick:

Facebook – der Gigant

Bei Facebook ist das Zielpublikum breit gefächert. Dort findest du Menschen der Altersklassen 13 Jahre bis 65 Jahre und älter. Die meisten Nutzer sind laut eine Statista Studie zwischen 25 und 34 Jahren. Vor allem zeigt sich, dass in allen Altersklassen die Männer stärken vertreten sind. Doch auch die Interaktion mit den Marken ist sehr interessant. Fast ein Drittel aller Nutzer interagiert regelmäßig mit seinen Marken durch Likes, Kommentare oder sie teilen deren Beiträge, um es ihren Freunden zu zeigen. Für fast jede Nische gibt es eine eigene Community mit verschiedenen Gruppen. Hier können vor allem die Probleme, Herausforderungen und Interessen der Zielgruppe gut herausgefiltert werden.

Instagram – der Ästhetische

Ist seit 2012 auch in der Facebook-Familie. Die Zielgruppe ist etwas jünger als die von Facebook – laut Informationen von crowdmedia von 2016 führt hier die Altersklasse der 13 bis 29 Jährigen, dicht gefolgt von den 20 bis 24 Jährigen. Instagram setzt auf Fotos. Bilder kannst du mit Hashtags versehen. Unter denen können User dann die Bilder im Suchverlauf finden. Sehr beliebt ist auch die Instagram-Story. Dort kannst du kleine Bildergeschichten erzählen, diese werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Wenn du eine junge Zielgruppe ansprechen möchtest, musst du Instagram in Betracht ziehen. Hier spielen vor allem Influencer eine sehr große Rolle. Ein weiterer Vorteil ist die Shop-Funktion – wenn du einen Online-Shop betreibst, ist das wirklich genial!

Pinterest – der Sammler

Pinterest ist eine digitale Pinnwand, hier werden Bildinhalte gesammelt. Auch dieses Netzwerk ist ausschließlich auf Bilder ausgelegt. Diese sind mit Links versehen, die die Nutzer dann auf die jeweilige Webseite weiterleiten. So kannst du einiges an Traffic generieren. Produkte kannst du direkt mit dem Shop-Link verknüpfen. User nutzen das Bildernetzwerk als Suchmaschine, vor allem im Lifestyle-Bereich.

LinkedIn & Xing – die Arbeitswütigen

Bei diesen Plattformen geht es vor allem um die B2B-Kommunikation. Jedoch nicht zwischen zwei oder mehreren Unternehmen, sondern vielmehr zwischen Unternehmen und potentiellen Arbeitnehmern. Wenn du dein Employer Branding verbessern willst, ist das die perfekte Anlaufstelle. Du präsentierst dich als attraktiver Arbeitgeber – vergiss dabei nicht bei Xing die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu! LinkedIn ist das internationale Netzwerk, während Xing deutschlandweit genutzt wird.

Twitter – der Sprinter

Der kleine blaue Vogel zwitschert was das Zeug hält – offizielle Zahlen berichten von 336 Millionen zwitschernden Nutzern. Der Mirkrobloggingdienst erlaubt es telegrammartige Tweets an Follower zu senden. Zeichenanzahl der Nachricht: 280. Hier tummeln sich Unternehmen und Privatpersonen, aber auch Journalisten! Für manche Unternehmen bietet Twitter deshalb ein tolles Tor in die Welt der Medien und um wichtige Kontakte zu Pressevertretern zu knüpfen. Auch hier wird mit Hashtags gearbeitet unter denen Nutzer auch die Tweets finden können. Twitter ist auf Fakten fokussiert, hier musst du schnell, kurz und einfach präsentieren.

Snapchat – der Jungbrunnen

Zu Beginn hat dieser Kanal einen unglaublichen Hype erfahren. Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet und für Unternehmen kristallisiert sich nun die Zielgruppe klar hervor: diese besteht aus Jugendliche unter 18 Jahren. REWE nutzt die Plattform zum Beispiel als Karrierenetzwerk und präsentiert sich als Arbeitgeber für die Generation Z. Auch Modemarken haben diesen Kanal für sich entdeckt: Durch die Storys, wie auch bei Instagram, bieten sie einen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens.

Youtube – die Suchmaschine

Die 2006 von Google übernommene Video-Plattform bekommt vor allem durch die so genannten Vlogger (Blogger, die Videos drehen) Aufmerksamkeit. Als zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist sie für Unternehmen im Bereich Bewegtbild ein toller Kanal zur Unterstützung des Content-Marketings. Grund dafür ist, dass Videos vermehrter angeklickt werden und emotionaler wirken als oftmals lange Texte. Laut focus.de werden rund 4 Milliarden Videos pro Tag geschaut.

WhatsApp – der Kommunikator

WhatsApp ist im klassischen Sinne kein soziales Netzwerk. Es ist ein Instant-Messaging-Dienst, der seit 2014 Teil von Facebook Inc. ist. Wenn du zum Beispiel die Erlaubnis deiner Kunden hast die Handynummer zu verwenden, dann schreit das förmlich nach einem Whats-App-Newsletter!  Es ist ähnlich dem E-Mail-Marketing, du kannst in den direkten Kontakt mit deinen Kunden treten. Insgesamt nutzen 1,3 Milliarden Menschen den Messenger – wenn das keine Hausnummer ist!

Unser kurzes Fazit

Du musst mit deinem Unternehmen nicht auf allen Social-Media-Kanälen agieren, sondern nur dort, wo sich auch deine Zielgruppe befindet. Wenn du mehrere Kanäle bedienst, dann solltest du dir vorher überlegen, welche Inhalte du wo und wie postest. Content-Doppelung ist nämlich der Tod aller sozialen Medien. Warum soll dir jemand bei Instagram und Facebook folgen, wenn du auf beiden Kanälen identische Inhalte postest? Davon hat der User keinen Mehrwert! Wie genau du diese Inhalte planst und was du beachten musst, das kannst du nächste Woche in unserem Blogbeitrag lesen!

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